Es gibt Google Ads Projekte die funktionieren — und dann gibt es Partnerschaften die wachsen. Dieser Case ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Eine langjährige Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Hersteller von Schonbezügen für Camper, Vans und Wohnmobile zeigt was möglich ist, wenn Vertrauen, regelmäßige Kommunikation und eine gemeinsame strategische Weiterentwicklung die Basis der Zusammenarbeit bilden.
Der Hersteller verkauft passgenaue Schonbezüge für eine breite Palette an Fahrzeugmodellen — vom klassischen Campingvan über moderne Wohnmobile bis zum Kastenwagen-Ausbau. Das Produktsortiment ist klar definiert, die Qualität überdurchschnittlich, die Kundenzufriedenheit hoch. Wer einmal kauft, kauft wieder — und empfiehlt weiter.
Das Kernproblem: Wachstum über Bestandskunden und Empfehlungen ist begrenzt. Der Markt für Campingfahrzeuge wächst — aber nur wer aktiv neue Zielgruppen anspricht, profitiert davon. Die Herausforderung war es, über Google Ads nicht nur bestehende Nachfrage abzuschöpfen, sondern Menschen zu erreichen die noch gar nicht aktiv nach Schonbezügen suchen — aber die perfekte Zielgruppe sind.
Search Kampagnen — Intention abschöpfen: Strukturiert nach Fahrzeugtyp (Van, Campingbus, Wohnmobil, Kastenwagen), Produktkategorie (Sitzbezüge) und Kaufintention. Hochspezifische Keywords wie „Schonbezüge VW T6 Camper", „Sitzbezüge Wohnmobil passgenau" oder „Bezüge Mercedes Sprinter Van Ausbau" liefern Traffic mit klarer Kaufabsicht.
Performance Max — Reichweite mit Conversion-Fokus: Asset-Gruppen getrennt nach Fahrzeugsegment und Produktkategorie. Spezifische Bildmotive pro Segment — Naturkulisse für Wohnmobile, urbane Ästhetik für Vans. Custom Audiences basierend auf Käufer-Lookalikes. Saisonale Budget-Anpassungen für Hochphasen.
Demand Gen ist Googles Kampagnenformat für die obere und mittlere Funnel-Stufe — ausgespielt auf YouTube, YouTube Shorts, Gmail und Google Discover. Für einen Nischenprodukt-Hersteller im Camping-Segment ist das ein enormer Hebel, weil die Zielgruppe klar definierbar ist, aber das aktive Suchvolumen begrenzt bleibt.
Drei primäre Audience-Segmente:
| KPI | Ziel 2026 | Ziel 2027 |
|---|---|---|
| Neukunden-Anteil (Erstkäufer) | +35% ggü. 2025 | +60% ggü. 2025 |
| Demand Gen Reichweite/Monat | 500.000 Impressionen | 900.000 Impressionen |
| View-Through-Conversions | +20% am Gesamtmix | +30% am Gesamtmix |
| ROAS gesamt | Stabil bei >800% | >900% |
Keine anonyme Agenturbeziehung mit wechselnden Ansprechpartnern und monatlichen Report-PDFs die niemand liest. Sondern eine langfristige Partnerschaft mit regelmäßigen Abstimmungsgesprächen, gegenseitigem Vertrauen und einer gemeinsamen strategischen Perspektive.
Langfristige Google Ads Partnerschaften performen besser als kurzfristige Kampagnenprojekte. Nicht weil der Algorithmus Zeit braucht — sondern weil echtes Produktverständnis, Marktkenntnis und gegenseitiges Vertrauen sich in besseren Entscheidungen niederschlagen.
Internationalisierung im E-Commerce klingt nach großer Strategie — scheitert in der Praxis aber meist an einem simplen Problem: Man überträgt einfach die bestehende Kampagne ins Ausland, ändert die Sprache und hofft auf das Beste. Das Ergebnis ist fast immer dasselbe: hohes Budget, kaum Umsatz, schnelle Ernüchterung.
Der Kunde war im deutschsprachigen Raum gut aufgestellt — starke Markenbekanntheit, solider ROAS und ein eingespieltes Google Ads Setup. Der internationale Umsatzanteil lag bei gerade einmal 8%, obwohl die Produkte grundsätzlich für den europäischen Markt geeignet waren.
Die Zielmärkte für die strukturierte Expansion: Niederlande, Österreich, Frankreich und Belgien.
Der erste Schritt war eine marktspezifische Keyword-Recherche in der jeweiligen Landessprache. Was in Deutschland „Bodenfliesen kaufen" ist, sucht ein niederländischer Nutzer als „vloertegels kopen" — mit völlig anderen Suchvolumina und CPC-Niveaus.
Struktur pro Markt:
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Internationaler Umsatzanteil | von 8% auf 34% |
| ROAS gesamt | 820% |
| Umsatzwachstum Niederlande | +380% |
| Mehrkosten vs. DACH-Markt (CPO) | nur +12% |
| Neue Märkte profitabel | 3 von 4 im ersten Halbjahr |
Der amerikanische Markt gilt für deutsche Industrieunternehmen oft als zu teuer, zu komplex und zu weit weg. CPCs jenseits von 15–20 USD, lange Sales-Cycles und ein völlig anderes Kommunikationsverhalten schrecken ab. Dieser Case zeigt, dass es mit der richtigen Strategie trotzdem funktioniert.
Ein mittelständisches Unternehmen für Maschinensensorik wollte den nordamerikanischen Markt erschließen. Das Produkt — hochpräzise Sensoren für industrielle Fertigungsanlagen — war technisch führend, aber in den USA vollständig unbekannt. Die CPCs für relevante Keywords lagen bei 18–24 USD.
Bei B2B-Produkten mit Sales-Cycles von 60–120 Tagen ist eine reine Bottom-of-Funnel-Strategie zum Scheitern verurteilt.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Qualifizierte Leads USA | +165% |
| Cost-per-Lead | stabil unter 94 USD |
| Neukunden mit >80.000 USD Auftragsvolumen | 3 Abschlüsse |
| ROAS im zweiten Halbjahr | 540% |
| Anteil US-Umsatz am Gesamtumsatz | von 0% auf 11% |
Patientengewinnung über Google Ads ist im Gesundheitsbereich ein sensibles Thema — regulatorisch, ethisch und strategisch. Gleichzeitig ist es einer der effektivsten Kanäle für spezialisierte Ärzte, die planbar und zielgerichtet neue Patienten gewinnen wollen.
Ein auf Knieerkrankungen spezialisierter Orthopäde hatte eine gut ausgelastete Praxis — aber fast ausschließlich durch Empfehlungen. Planbarkeit war kaum möglich. Eine erste selbst betreute Google Ads Kampagne brachte Klicks und Anfragen — aber die Qualifizierungsrate lag bei nur 35%. Zwei von drei Anfragen waren wertlos.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Neue Patientenanfragen pro Monat | von 8 auf 31 (+288%) |
| Qualifizierungsrate | von 35% auf 89% |
| Cost-per-qualifizierter-Lead | 24 EUR |
| Wartezeit auf Ersttermin | von 6 auf 3 Wochen |
| Anteil planbarer Anfragen | von 15% auf 62% |
Im B2B-Bereich gilt Google Ads oft als zu teuer oder zu unspezifisch. Wer nicht gezielt filtert, zahlt für Klicks von Privatpersonen, Studenten und Wettbewerbern. Dieser Case zeigt wie ein mittelständischer Logistikdienstleister Google Ads als präzises Akquisewerkzeug eingesetzt hat.
Ein Fulfillment-Dienstleister mit zwei Lagerstandorten wollte gezielt E-Commerce-Betreiber mit einem Lagervolumen ab 500 Palettenplätzen ansprechen. Kleinere Anfragen bedeuteten zu hohen Aufwand bei zu geringem Ertrag.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Qualifizierte Leads pro Monat | von 4 auf 23 (+475%) |
| Abschlussrate der Leads | 34% |
| Neukunden aus Google Ads | 62 in 8 Monaten |
| Umsatzwachstum durch neue Kunden | +2,4 Mio. EUR |
| Direkte Folge | Dritter Lagerstandort (8.000 m²) |
Immobilienmakler leben von Vertrauen und Bekanntheit — beides entsteht klassisch durch Netzwerk und Mundpropaganda. Wer wachsen oder neue Einzugsgebiete erschließen will, braucht einen Kanal der unabhängig vom Netzwerk arbeitet.
Ein Immobilienmakler im Großraum Stuttgart war im Netzwerk gut bekannt — aber digital kaum präsent. Der Großteil der Anfragen kam über Weiterempfehlung: kein Einfluss auf Volumen, keine Steuerbarkeit, keine Planbarkeit.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Gestützte Markenbekanntheit im Zielgebiet | +41% |
| Website-Anfragen | +190% |
| Cost-per-Lead (Verkäufer) | 68 EUR (vs. 110–180 EUR Branche) |
| Anteil planbarer Anfragen | von 15% auf 58% |
| Neue Verkaufsmandate aus Google Ads | 34 in 12 Monaten |
Ein hoher ROAS klingt gut — ist aber kein Garant für Profitabilität. Wer auf Umsatz statt Marge optimiert, kann bei einem ROAS von 600% trotzdem Geld verlieren. Dieser Case zeigt wie ein Lifestyle-Onlineshop durch konsequente Margenorientierung nicht nur den ROAS verdoppelt, sondern erstmals echte Kampagnenprofitabilität erreicht hat.
Der Kunde erzielte einen ROAS von 480% — auf den ersten Blick solide. Doch hochvolumige aber margenschwache Produkte dominierten den Umsatz. Mit einer Retourenquote von 28% und hohen Versandkosten war die Kampagne de facto defizitär.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| ROAS | von 480% auf 1.260% (+163%) |
| Umsatz YoY | +74% |
| Werbebudget | -18% |
| Marge auf Kampagnenebene | erstmals positiv |
| Retourenquote | von 28% auf 19% |
| High-Margin-Produkte Umsatzanteil | von 31% auf 54% |
Großhandels-Akquise läuft doch über Messen, Vertreter und persönliche Kontakte. Stimmt — aber wer auf digitale Kanäle verzichtet, überlässt das Feld den Wettbewerbern. Dieser Case zeigt wie ein Silberschmuck-Hersteller Google Ads als systematisches Akquisewerkzeug für den europäischen B2B-Markt eingesetzt hat.
Ein in Frankreich etablierter Hersteller wollte gezielt Juweliere, Goldschmiede und Fachgeschäfte in Deutschland, Schweden, Irland, Finnland und Rumänien als neue Handelspartner gewinnen. In allen fünf Märkten: null Markenbekanntheit.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Neue B2B-Kontakte gesamt | 340 qualifizierte Händleranfragen |
| Stärkster Einzelmarkt (DE) | 112 Anfragen |
| Durchschnittlicher Cost-per-Lead | 31 EUR |
| Neue aktive Handelspartner | 68 Wiederverkäufer |
| Umsatz aus Google Ads Partnern | 1,1 Mio. EUR im ersten Jahr |
| Stärkste Conversion-Rate | Irland mit 28% Lead-to-Partner |
Google Ads und SEO werden meist getrennt gedacht und budgetiert. Das ist eine verpasste Chance. Wer beide Kanäle als System versteht, profitiert von Synergien die keiner der beiden Kanäle allein liefern kann.
Ein B2B-Nahrungsmittelhersteller (Zielgruppe: Großküchen, Caterer, Lebensmittelverarbeiter) hatte Traffic aufgebaut. Aber die Conversion Rate lag bei 0,8% — weit unter dem B2B-Benchmark von 2,5–4,0%. Gleichzeitig war die organische Sichtbarkeit nahezu nicht vorhanden.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Conversion Rate | von 0,8% auf 3,1% (+288%) |
| Organischer Traffic | +210% |
| Cost-per-Lead Google Ads | -44% |
| Keywords Position 1–3 | 6 Keywords (vorher nicht rankend) |
| Quality Score Verbesserung | von Ø 4,2 auf Ø 7,8 |
| B2B-Anfragen gesamt (Paid + Organic) | +340% |
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